Das Innere Kind

gehört zu einer modellhaften Betrachtungsweise innerer Erlebniswelten, die durch Bücher von John Bradshaw und Erika Chopich/ Margaret Paul bekannt wurden. Es bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Hierzu gehört das ganze Spektrum intensiver Gefühle wie unbändige Freude, abgrundtiefer Schmerz, Glück und Traurigkeit, Intuition und Neugierde, Gefühle von Verlassenheit, Angst oder Wut. Das Innere Kind umfasst alles innerhalb des Bereiches von Sein, Fühlen und Erleben, welches speziellen Gehirnarealen zugeordnet wird.

Aus Wikipedia

 

Warum ist ein inneres Kind überhaupt verletzt?

Es gibt kaum einen Menschen, dessen inneres Kind nicht verletzt ist.

Es mag einerseits am Geburts-Trauma liegen,  denn unser  Start ins Leben ist ja meist nicht besonders sanft. Denn eine Geburt ist Schwerstarbeit für ein Kind.

Dazu kommt noch, dass unsere Eltern uns nicht die Liebe geben konnten, die wir gebraucht hätten. Nicht weil sie es nicht wollten, sondern weil niemand mehr geben kann, als er selber erfahren hat. Also im Grunde ist das Kind im inneren immer dann verletzt, wenn es nicht genug Liebe bekommen hat. Und besonders wenn es zurückgewiesen und klein gemacht wird.

 Ein geheiltes Kind,  lässt eine andere Beziehung zu dir entstehen, schenkt uns den Zugang zu einer Selbstannahme und  einem  größeren Selbstbewusstsein.

  •  Es spendet  Urvertrauen
  • Es gibt uns Kreativität
  • Es schenkt uns Begeisterung
  • Es gibt uns Lebensfreude
  • Es lebt wie ein Kind
  • Es freut sich am Leben
  • Es ist flexibel
  • Es ist neugierig
  • Es ist stets offen für Neues
  • Es ist bereit Unbekanntes zu probieren

Das Ziel einer Beratung ist, eine liebevolle innere Verbindung zwischen dem Inneren Kind und dem liebevollen Erwachsenen herzustellen, um (wieder) Zugang zu den tiefen Quellen der Freude, Wahrnehmung und Intuition zu erlangen.

Mit der Übernahme der Selbstverantwortung wird der Mensch mehr und mehr unabhängig von der Meinung und dem Wohlwollen anderer, was nicht bedeutet, dass er sich über Zuwendung anderer nicht mehr freut. Jedoch erkennt er, dass er weder körperlich noch seelisch umkommt, wenn eine Lebenssituation es nötig macht, dass er für sein Wohlergehen selbst sorgen muss.

Es ist nötig, dass der innere Erwachsene sich dafür entscheidet, das Kind anzunehmen und sich mit seiner „inneren Wahrheit“ zu verbinden. Sie ist für den Erwachsenen eine Orientierung dabei, die falschen Glaubensmuster zu beseitigen und bessere Glaubenssätze zu finden, nach denen er leben möchte. Wenn das Innere Kind angenommen wird, können guten Glaubenssätze entstehen:

Ich bin selbst verantwortlich für mein Glück.

Ich bin bereit, meine Gefühle wahrzunehmen und anzunehmen.

Ich bin offen für Neues und Veränderungen in meinem Leben.

Ich bin stark genug, für mich selbst zu sorgen und für mein Wohlgefühl die Verantwortung zu übernehmen.

Ich darf neugierig und verspielt, albern und spontan, lebendig und sensibel sein.

Ich darf aber auch zornig und traurig sein, denn durch meine Selbstliebe erkenne ich, dass alle Gefühle wichtige Teile meiner selbst sind.