Brennesselsamen

Wieder eine Pflanze, ein Kraut welches überall wo Platz ist sich ihren Platz sucht, den Boden abdeckt und einfach wächst. Wenn wir mit den Blättern in Berührung kommen, kann es ganz schön brennen. Zum Entschlacken ist im Frühjahr der Tee eine bewährte Heilpflanze und allerseits bekannt. Doch heute beschäftigen wir uns mit den Brennesselsamen. Ich hab gelesen bereits vor dem Mittelalter war die Heilwirkung dieser heimischen Pflanzen bekannt. Ist es der hohe Eiweißgehalt, oder sind es die vielen Vitamine: wie Vitamin A, B, C und E. Nicht zu vergessen sind die Mineralien:  wie Kalium, Eisen und Kalzium. Ein Mittel gegen Müdigkeit und bei Leistungsschwäche. Die Liste der Einsatzmöglichkeiten könnte ich noch fortsetzen. Sei es  Gicht und Rheuma, Bluthochdruck und Störungen des Verdauungstraktes: Brennesselsamen helfen bei einer sehr großen Bandbreite an weiteren Beschwerden. Eine der bekanntesten Wirkungen der Brennesselsamen ist darüber hinaus bei Haarausfall und Prostatabeschwerden. Bei Frauen steigern sie hingegen den Östrogenspiegel. In manchen Regionen wurde im Mittelalter aus diesem Grund auch Nonnen und Mönche es seitens der Kirche verboten Brennesselsamen zu essen.

Brennesselsamen selber ernten -Wann ist die beste Zeit dafür?

Sie sollten richtig reif sein, ihre Farbe ist gelblich, so können sie ganz leicht abgestreift werden. Auf ein trockenes Tuch geben und zum Trocknen an einen windgeschützten Platz zum Trocknen geben. Zur Lagerung in ein verschließbares Glas füllen und dunkel lagern.

 Anwendungsgebiete

Die Samen passen gut zu den verschiedensten Gerichten. Sei es ein Pesto, Salatdressing, in ein Joghurt, oder einfach als Gewürz verwenden, gemahlen oder die Samen einfach so zu essen, vermischt mit etwas Salz.

Lasst euch Inspirieren!